Projekt · Windenergie · Schweiz

Helvetis: Rotorblätter per Drohne prüfen, vom Flug bis zum Schadensbericht

Ihr Ansprechpartner für ein ähnliches Projekt ist Daniel Giebelhaus in Zürich. Unser Entwicklungsteam übernimmt die Umsetzung.

Kunde
Helvetis
Ort
Schweiz
Branche
Windenergie und Inspektion
Zeitraum
Längere Zusammenarbeit, zuletzt 2025

30 bis 60 Min.

Stillstand der Turbine pro Inspektion, vorher ein ganzer Tag

15 bis 20

Turbinen pro Tag als üblicher Wert, je nach Wetter

Ausgangslage

Die Prüfung der Rotorblätter dauerte lange, kostete viel Geld und war für die Techniker gefährlich. Für jede Inspektion stand die Turbine einen ganzen Tag still, und ein Techniker stieg mit Kletterausrüstung hinauf, um die Blätter von Auge zu prüfen. Die Befunde wurden danach von Hand dokumentiert und an die Eigentümer der Anlagen weitergegeben.

Helvetis wollte die ganze Kette automatisieren: von den Fotos der Rotorblätter über die Bewertung der Schäden bis zum Bericht an die Eigentümer.

Was wir gebaut haben

Zwei verbundene Werkzeuge, die von der Aufnahme bis zum Bericht zusammenarbeiten.

Tablet-App für Drohnenpiloten: Sie steuert die Drohne, während diese jedes Rotorblatt in hoher Auflösung fotografiert. Kamerastabilisierung, Fokus und Aufnahmeeinstellungen laufen automatisch, dazu kommen Live-Video über WLAN und Telemetrie in Echtzeit.

Inspektionsportal in der Cloud (Microsoft Azure): Ein gemeinsamer Arbeitsbereich für Inspektoren, Schadensspezialisten und Eigentümer. Die hochgeladenen Drohnenfotos werden automatisch zu einem vollständigen Bild des Rotorblatts zusammengesetzt; bereits zusammengesetzte Bilder lassen sich ebenfalls laden. Eine automatische Schadenserkennung mit Computer Vision und maschinellem Lernen markiert mögliche Schäden. Spezialisten markieren, klassifizieren und beschreiben jede Schadstelle in einem Editor, und die Eigentümer verfolgen den Fortschritt und erstellen ihre Berichte direkt im Portal.

Ergebnis

Für die Prüfung der Rotorblätter braucht es keinen Seilzugang mehr: Die Techniker bleiben am Boden, die Drohne macht die Bilder. Pro Inspektion steht eine Turbine 30 bis 60 Minuten still statt eines ganzen Tages. Üblich sind je nach Wetter rund 15 bis 20 Turbinen pro Tag.

Ein digitaler Ablauf ersetzt Notizen, Fotos und Berichte von Hand, von der Aufnahme bis zum Bericht an die Eigentümer. Inspektoren, Schadensspezialisten und Eigentümer arbeiten auf derselben Plattform.

Technologien

Microsoft AzureASP.NET Web APIRabbitMQMicrosoft SQL ServerRedisElasticsearchAngularTypeScriptOpenCVMaschinelles Lernen

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