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KI-Crawler steuern: robots.txt für GPTBot, ClaudeBot und Co.

07.07.2026 · 5 Min. · Daniel Giebelhaus

KI-Crawler wie GPTBot, ClaudeBot oder PerplexityBot besuchen Ihre Website, damit KI-Systeme Ihre Inhalte kennen und zitieren können. Über die robots.txt steuern Sie, wer Zugriff bekommt. Für die meisten Unternehmen gilt: zulassen, denn wer blockiert, verschwindet aus KI-Antworten.

Was KI-Crawler tun

Klassische Suchmaschinen-Crawler wie der Googlebot füllen den Suchindex. KI-Crawler haben zwei zusätzliche Aufgaben: Sie sammeln Inhalte für das Training von Sprachmodellen, und sie holen live Informationen, wenn ein Nutzer in ChatGPT oder Perplexity eine Frage stellt. Nur wer für diese Bots erreichbar ist, kann in KI-Antworten als Quelle erscheinen.

Die wichtigsten Bots im Überblick

Blockieren oder zulassen?

Das ist eine Geschäftsentscheidung, kein Reflex. Verlage mit exklusiven Bezahlinhalten haben gute Gründe zu blockieren. Für Dienstleister, Händler und KMU ist die Rechnung meist umgekehrt: Ihre Inhalte sollen ja gefunden, genannt und empfohlen werden. Immer mehr Kaufentscheidungen beginnen mit einer Frage an eine KI, und wer dort nicht vorkommt, existiert für diese Kunden nicht.

So prüfen und steuern Sie den Zugriff

Die robots.txt liegt im Hauptverzeichnis Ihrer Website (ihredomain.ch/robots.txt). Eine Zeile wie "User-agent: GPTBot" gefolgt von "Disallow: /" sperrt den jeweiligen Bot komplett aus, "Allow: /" erlaubt ihn. Prüfen Sie zuerst, was aktuell drinsteht: Manche SEO-Plugins und Hosting-Anbieter blockieren KI-Crawler ungefragt. Ergänzend lohnt sich eine llms.txt, die KI-Systemen Ihr Angebot kompakt erklärt.

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Daniel Giebelhaus

Daniel Giebelhaus

Gründer Mindful Consulting Giebelhaus, ZürichLinkedIn ↗

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